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Signalsystem von BAHN

Auf die Grundlegende Zusämmenhänge, wie z.Bsp. das Arbeiten mit Signalabhänigen Weichen usw., finden Sie im Signalsystem Grundlagen-Kapitel.

Ich zeigen Ihnen hier anhand von Beispielen wie Sie das in BAHN enthaltende Signalsystem verwenden können. Die Beispiele sind realistischen Gegebenheiten angelehnt worden und wurden gegenüber den tatsächlichen Vorbildern auf die zum Erklären notwendigen Gleise beschränkt. Sie können die Beispiele gerne ergänzen oder in Ihre Projekte übernehmen.

Es gibt hier mehrere Varianten. Zuerst erkläre ich Möglichkeiten die es bei der normalen Eisenbahn gibt (siehe Beispiel auf dieser Seite).

  1. Weitere Beispiele zum Thema Straßenbahn
  2. Weitere Beispiele zum Thema Bus
  3. Weitere Beispiele zum Thema Nahverkehr
  4. Weitere Beispiele zum Thema Güterverkehr

Eingleisige Nebenbahn mit einmündender Strecke

 Ich habe hier mal eine eingleisige Nebenbahn mit zwei einmündenen Strecken mit den entsprechenden Signalanlagen aufgebaut. Dabei sind die Ausfahrsignale der jeweils benachbarten Bahnhöfe zu einer Signalanlage zusammengefaßt. Die Einfahrsignale werden immer in der Gegenrichtung bis zum nächsten Bahnhof gesperrt. Erst wenn der eingleisige Abschnitt leer ist wird die Signalanlage wieder frei gegeben. In Fahrtrichtung erfolgt die Freigabe des Signals erst wieder am vorausliegenden Einfahrsignal. Das ist notwendig um den Blockabstand zu sichern, wenn ein Zug folgt. Es ist daher kein detailierter Fahrplan erforderlich. In diesem Beispielnetz werden zwei Linien verwendet, die Linie 1 (Ringlinie) und die Linie 2 (Pendelstrecke). Im Tunnelbereich befindet sich der Schattenbahnhof und das Depot. Es rücken alle Züge jeweils in der entsprechenden Fahrtrichtung aus den Depots aus und auch wieder ein. In den Einmüdungsbahnhöfen sind die Schaltkontakte für die Auflösung des Streckenblocks jeweils den entsprechenden Linien zugeordnet, d.h. es werden nur die Signalanlagen freigegen die durchfahren worden sind. Wird das nicht entsprechend gebaut, kann für den folgenden Zug eine Fahrstrecke frei werden die von mehreren Zügen befahren werden können und es kommt an der Streckeneinmündung zum „Crash“. Es darf daher immer nur ein Abschnitt freigegeben werden. Ihr könnt natürlich die Strecke zwischen den Bahnhöfen verlängern und auch mit den entsprechenden Vorsignalen ausrüsten. Der Weiterbau der einmündenen Strecken ist diesem Schema entsprechend beliebig möglich. Es können dann auch weitere Züge gefahren werden. Pro hinzukommenden Block ist jeweils ein weiterer Zug möglich.

Die entsprechende Beispieldatei könnt ihr Euch auch downloaden.


zweigleisige Hauptbahn mit Überholmöglichkeit

Als ein weiteres Beispiel möche ich Euch zeigen wie an einem Bahnhof einer zweigleisige Strecke der nachfolgende Zug den am Bahnsteig haltenden überholt. Ich habe hier auf eine Unterscheidung nach Zugtyp verzichtet. Eine Überholung ist immer nur dann möglich, wenn der vorausfahrende Zug am Einfahrsignal des nächsten Bahnhofs oder Streckenblocks zum halten kommt, und dieser den verlassenen Abschnitt dadurch „belegt“ und für den nachfolgenden Zug sperrt. Dieser fährt dann automatisch auf die Seite Gleis 2 und gibt den Bahnhofs-Block für Gleis 1 frei. Sind beide Bahnhofsgleise besetzt bleibt der Streckenblock ab dem Einfahrsignal „belegt“. Um die Einfahrt wieder frei zu bekommen muß mindestens ein Gleis im Bahnhof frei sein. Man kann diese Schaltungsvariante auch erweitern in dem der Bahnhof über mehr als die Gleise 1-2 verfügt. Man kann dann eben mehr Züge auf die Seite rollen lassen.

Die entsprechende Beispieldatei könnt ihr Euch auch downloaden.


Zweigleisige Hauptbahn mit abzweigender eingleisiger Nebenbahn

In diesem Beispiel wird der Bahnhof der vorhergehenden Variante durch eine abzeigende Nebenbahn noch etwas komplexer. Wir behalten die Zugrkreuzungsmöglichkeit bei und fädeln die Züge der Nebenbahnline (Linie 2) aus der Hauptbahn im Bahnhof aus. Dazu ist vor der bisherigen Einfahrweiche die Abzweigweiche eingefügt worden. Hier werden die Linien getrennt. Da aber das Bahnhofgleis 3 nun in beide Richtungen befahren werden kann ist die Strecke vor dem Einfahrsignal S0 in der Gegenrichtung zu verriegeln wenn das Gleis 3 besetzt ist. Außerdem können nun das Einfahrsignal mehr Züge passieren (max 3). Sie sehen das ich auch hier Schaltungen aus dem 1. Beispiel für die Nebenbahn übernommen habe. Das gilt vor allem für die Sperrung der eingleisigen Strecke. Erfolgt die Zugfahrt in der Gegenrichtung, ist das Signal vor dem Einfahrsignal mit dem Ausfahrsignal des Bahnhofs der Nebenbahn gekoppelt. Da hier natürlich mehr Züge fahren sind auch auf der freien Strecke mehr Streckenblöcke notwendig um den Raumabstand zu sichern. Für 3-Züge brauchen Sie 4 Streckenblöcke, da immer der im Voraus befindliche Streckenblock frei sein muß. In diesem Beispiel ist die Zugzahl im rechten Block unterschiedlich, da ja der Zug der Nebenbahn die Hauptbahn verläßt. Es können max. 3 Züge folgen. Bei der Zugkreuzung im Bahnhof über Gleis 2 muß daher weiter zurückgeblockt werden als im vorhergehenden Beispiel. Die Einfahr- und Blocksignale lassen dann folgende Zugfolgen passieren 3-2-1.

Die entsprechende Beispieldatei könnt ihr Euch auch downloaden.


S-Bahn mit 2-Kopfbahnhöfen

Eine weiteres mal ganz anderes Beispiel ist eine S-Bahnhlinie bestehend aus zwei Kopfbahnhöfen und einem Unterwegsbahnhof. Es können abwechselnd jeweils 2-Züge in den Kopfbahnhof einfahren. Die Ausfahrt erfolgt aber wieder nacheinander. Ein kreuzen von Zügen ist hier nicht vorgesehen. Es fahren alles Züge in der Reihenfolge, wie sie aus dem Depot ausrücken.

Die entsprechende Beispieldatei könnt ihr Euch auch downloaden.


Zweigleisige Hauptbahn mit Gleiswechselbetrieb

Dieses Beispiel hat zum Vorbild eine zweigleisige Hauptbahn, auf der zwischen zwei Bahnhöfen Gleiswechselbetrieb (Es verkehren Züge auf beiden Streckengleisen in beiden Richtungen) stattfindet. Hier kommen die signalabhängigen Weichen zum Einsatz die sich gegenseitig verschließen. Ansonsten sind die Signalanalagen so geschaltet, dass sie bei der Einfahrt in Gegenrichtung auf dem linken Streckengleis ebenfals den Streckenblock bis in den vorausliegenden Bahnhof, bzw den vorausliegenden Streckenblock, durchblocken. Das Ganze funktioniert ohne „Klimmzüge“ und ohne die bekannten „Schaltstrecken mit Schaltzügen“ usw.). Auf Verknüfungen der Signalanlagen untereinander, habe ich aus Gründen des besseren Verständnisses der Zusammenhänge verzichtet. Das Beispiel kann hier gedownloadet werden, und kann auch in eigenen Anlagen mit entsprechender Anpassung leicht weiter verwendet werden. Die Signalanalgen sind entsprechend gekennzeichnet.


S-Bahn-Strecke mit zwei eingleisigen Abzweigen und Gleisbesetztmeldung sowie mit Fahrstraßen

Ich habe für Euch mal wieder eine Demo-Anlage gebaut, in der gezeigt werden soll, wie die Gleisbesetztmeldung und die Fahrstraßensteuerung funktioniert. Alle alle Bahnhöfe sind mit Einfahrsignalen ausgestatten damit die eingleisigen Abschnitte in beiden Richtungen geblockt werden können. Die Schaltungen habe ich Euch in den entsprechenden Infotexten genau erklärt.
Um die Schaltvorgänge besser sichtbar zu machen habe ich für den Bahnhof A ein kleines „mechanisches“ Stellwerk gebaut, wo die besetzten Gleise und die belegten Fahrstraßen angezeigt werden. Die Gleise 1 und 2 im Bahnhof A können in beiden Richtungen befahren werden, wobei alle Zugfahrten von A nach C über Gleis 1 erfolgen. Es finden aber auch Fahrten von A nach B und auch umgekehrt sowohl über Gleis 1 als auch über Gleis 2 statt. Das hängt davon ab welches von beiden Gleisen nicht besetzt ist und ob der nachfolgende eingleisige Abschnitt entblockt wurde. Das trifft auf die Fahrten A-C und B-C sowie umgekehrt zu.
Es finden daher im Bahnhof A auch Überholungen statt.
Auf der Demo_GBS sind 5 Züge im Einsatz, die alle zur gleichen Linie gehören und die Strecken aber ohne Zieldaten befahren. Der Zugnr. 4 wendet immer in der Kehranlage vom Bahnhof D. Im Bahnhof B kehrt jeder zweite dort ankommende Zug. Alle anderen Züge fahren weiter zum HaltepunKt B1 und wenden dort. Hier ist ein Stichblock von mir eingebaut worden :wink: . Der Bahnhof C verfügt nur über ein Ausziehgleis im dem gekehrt wird.
Da die durchfahrende Strecke unterschiedlich lang ist, sind auch die Fahrzeiten unterschiedlich. Um das auszugleichen gibt es 3 Taktpunkte die einen 2-3 Minuten Takt vorgegeben. Der Zugnr. 4 verkehrt im 20 Minuten-Takt und muß automatisch in den Streckenblock eingereiht werden.
Gegen Mitternacht rücken alle Züge ins Depot ein und ca 20 Minuten später wieder aus. Alle Züge verkehren von Mo-So.

Es gibt in dieser Demoanlage eine Eweiterung der nutzerdefinierten Signale, um Meldeknöpfe ohne Gleise darstellen zu können, sie sind mit im Downloadpaket enthalten das Ihr hier downloaden könnt. Die Demo läuf unter Bahn388r2a.


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