Die Anordnung der Fenster

Die Programmfenster lassen sich auf dem Bildschirm nebeneinander
Die Autostart-Gruppe
oder überlappend anordnen. Außerdem können Sie jedes geöffnete Fenster nach Bedarf stufenlos vergrößern oder verkleinern, sofern es einen doppelt linierten Rahmen hat. Sie nehmen Fensteroperationen direkt mit der Maus, durch Fenstersteuerungsfelder oder über Menübefehle vor. Mit der Maus setzen Sie die Zeigerspitze exakt auf die Fensterleiste, die nach unten, oben, rechts oder links gezogen werden soll Auf einer der horizontalen Fensterleisten positioniert, wird der Mauszeiger zum vertikal ausgerichteten Doppelpfeil. Mit gedrückter Maustaste schieben Sie die Fensterleiste nach oben oder unten. Zeigt die Spitze des Mauszeigers auf eine der vertikalen Fensterleisten, wird der Zeiger als horizontal ausgerichteter Doppelpfeil dargestellt. Bei gedrückter Maustaste läßt sich die Fensterleiste jetzt nach links oder rechts ziehen.
Alle Programme, deren Symbole durch verschieben oder Kopieren in die Autostart-Gruppe aufgenommen wurden, werden beim Start von Windows 3.1 je nach Voreinstellung unter "[Alt-D]atei [E]igenschaften..." als Symbole oder als geöffnete Fenster aktiviert. Die Startautomatik läßt sich ohne Auflösung der Autostart-Gruppe umgehen, wenn Sie während des Windows-Starts einfach so lange auf die Umschalt-Taste drücken, bis das Windows-3.1-Logo verschwindet und die Sanduhr auf dem ansonsten leeren Desktop erscheint. Außerdem können Sie jede vorhandene Gruppe des Programmanagers, auch eine eigens angelegte neue, zur Autostart-Gruppe erheben.
Sinnvoll ist jedoch auf gewöhnlichen Bildschirmen mit 640 x 480 Punkten Bildauflösung lediglich die Umschaltung zwischen Symbol- und Vollbildgröße. Der große Arbeitsbereich in der Vollbilddarstellung kommt praktisch allen Programmanwendungen zugute; nicht benötigte Programme sollten als Symbole am unteren Bildschirmrand ablegen oder beenden. Ein Fenster auf Symbolgröße zu verkleinern heißt, dieses quasi in Wartestellung zu schicken. Das Programm darin arbeitet weiter, reagiert aber nicht auf Tastatur oder Mauseingaben.
Starten Sie den Editor über "[Alt-D]atei [A]usführen", und geben Sie im Feld "Befehlszeile:" ([Alt-z]) "notepad progman.ini" ein. Ergänzen Sie im Abschnitt "Settings" die Zeile "Startup=", und setzen Sie hinter das Gleicheitszeichen den Namen der gewünschten Gruppe. Speichern Sie die Änderung, und starten Sie Windows 3.1 neu.
Programmsymbol in eine Gruppe einfügen
Zunächst nicht sichtbare Teile einer Dateiliste oder eines
Verfolgen Sie hierbei folgende Schritte:
1. Öffnen Sie ein Gruppenfenster oder legen Sie eine neue Gruppe an.
2. Bestätigen Sie unter "[Alt-D]atei [N]eu..." die Voreinstellung "[P]rogramm" mit "OK".
3. Geben Sie unter "[Alt-B]eschreibung:" eine kurze Bezeichnung ein, zum Beispiel "Gruppe1", wechseln Sie dann mit dem Textcursor in das Feld "Befehlszeile:" ([Alt-z]), und klicken Sie gegebenenfalls die Schaltfläche "[Alt-D]urchsuchen..." an.
4. Klicken Sie Laufwerk und Programmverzeichnis doppelt an.
5. Klicken Sie den Namen der ausführbaren Datei zweimal an, wodurch der komplette Pfad in die Befehlszeile übernommen wird.
6. Klicken Sie "OK" an.
7. Wiederholen Sie den Vorgang bei Bedarf ab Schritt 2.
Dokuments holen Sie sich in den Fensterausschnitt, indem Sie den Mauszeiger auf einen der Bildrollpfeile plazieren:
• Ein Einfachklick daruf verschiebt den Fensterinhalt zeilenweise,
• nach links gelangt er über den nach rechts weisenden Pfeil,
• Soll das Bild nach oben verschoben werden, ist der nach unten weisende Pfeil anzuklicken und umgekehrt.
• Halten Sie die Maustaste länger gedrückt, rollt der Fensterinhalt so lange weiter, bis Sie die Taste wieder loslassen oder es in der entsprechenden Richtung keine weiteren Informationen gibt.
• Steuern Sie das helle Bildrollfeld mit dem Mauszeiger an, läßt es sich bei gedrückter Maustaste in die Richtung ziehen, aus der Informationen in den Fensterausschnitt zu holen sind.
Ein Programmsymbol aus einer bereits vorhandenen und geöffneten Gruppe klicken Sie einfach an und verschieben es durch Ziehen in die neue. Drücken Sie beim Anklicken noch [Strg], wird das Symbol lediglich kopiert. Fertigen Sie sich mit Hilfe dieses Verfahrens eine individuelle Gruppe an, die nur die von Ihnen benötigten Programme versammelt, beispielsweise Write, den Karteikasten und die Systemsteuerung. Mit [Entf] löschen Sie ein markiertes Programmsymbol, nicht aber die zugehörigen Programmdateien, auch wenn die nachfolgende Benutzermeldung diesen Eindruck erweckt. Eine Gruppe sollte nicht zu stark mit Symbolen überfrachtet werden. Für selten benötigte Anwendungen benötigen Sie kein Symbol, wenn Sie statt dessen "[Alt-D]atei [A]usführen..." benutzen, um sie gelegentlich zu starten.
Die Symbole der gerade aktiven Gruppe werden über "[Alt-F]enster [S]ymbole anordnen" gleichmäßig aufgereiht. Über "[Alt-D]atei [E]igenschaften..." oder mit [Alt-Enter] ändern Sie deren Beschriftungen oder die zugehörige Programmdatei und legen fest, ob die Anwendung als Symbol oder im Vollbild gestartet werden soll. Leere, nicht mehr benötigte Gruppenfenster klicken Sie als Fenster oder Symbole an und löschen sie über [Entf]. Um eine Gruppe komplett zu löschen, müssen Sie sie zunächst zum Icon verkleinern.



© Jürgen, Richter